Mit dem Sozialraumprojekt für Bad Fallingbostel und Bomlitz, dass seit 2006 vom Landkreis Soltau-Fallingbostel finanziert wird, bieten wir Kindern, Jugendlichen und Familien ein niedrigschwelliges Beratungsangebot vor Ort an, fördern die Vernetzung im Sozialraum und initiieren präventive Projekte.
Aus der Arbeit des Sozialraumprojektes, in der es schwerpunktmäßig um vorbeugende Angebote und Leistungen im Rahmen der Jugendhilfe geht, wurde Anfang 2007 der gemeinnützige Verein „Vier Linden – Sozialpädagogische Hilfen e.V.“ gegründet. Um wirklich präventiv arbeiten zu können, darf man nicht abwarten bis sich ein Problem verfestigt, sondern muss im Vorfeld aktiv werden. Dies ist im Rahmen der Finanzierungsmöglichkeiten der Jugendhilfe nicht möglich. Der gemeinnützige Verein soll diese Lücke schließen und neue Finanzierungsmöglichkeiten für präventive Projekte erschließen.
Der Verein engagiert sich zurzeit in folgenden Projekten:
NiKo
Seit September 2007 sind wir Projektstandort des Niedersächsischen Bildungs- und Kooperationsprojektes an schulischen Standorten (NiKo) in Bad Fallingbostel – Förderung der Kooperation im Sinne von Erziehungs- und Bildungspartnerschaften zwischen Jugendhilfe, Schule und Familie. Das Land Niedersachsen eine ½ Sozialpädagogenstelle. Im Rahmen dieses Projektes führen wir u.a. Soziale Kompetenztrainings in den Schulen in Bad Fallingbostel durch.
Freizeitprojekt Weinberg
Mit dem „Freizeitprojekt Weinberg“ organisieren wir, ebenfalls mit Landesmitteln aus dem NiKo-Projekt, ein Freizeitangebot für Jugendliche aus einem belasteten Wohngebiet, das vom „Verein für Jugendbetreuung Bad Fallingbostel“ umgesetzt wird.
Elterncafe „Kommja“
Mit dem Elterncafe Kommja im Stadtteilbüro Weinberg bieten wir Eltern mit jungen Kindern einmal in der Woche eine Begegnugnsmöglichkeit, wo die Eltern sich kennenlernen und austauschen können, während die Kinder miteinander spielen. „Ganz nebenbei“ erhalten die Eltern Informationen zum Thema Förderung und Erziehung der Kinder.
Opstapje
Ein völlig neues Programm ist „Opstapje“. Hierbei handelt es sich um ein präventives Spiel- und Lernprogramm, dass in den Niederlanden entwickelt wurde. Sogenannte Laienmitarbeiterinnen besuchen sozial benachteiligte Familien mit Kleinkindern zu Hause und arbeiten und mit den Eltern und Kindern. Diese Laienhelferinnen werden von einer Sozialpädagogin geschult und begleitet. Mit diesem Programm wollen wir besonders die Familien erreichen, die trotz ihrer vielen Schwierigkeiten die herkömmlichen Angebote der Familienbildung nicht in Anspruch nehmen. Dieses Projekt wird in der gesamten Vogelparkregion angeboten. Bisher wird das Projekt vom Land Niedersachsen, dem Landkreis Soltau-Fallingbostel und aus Eigenmitteln finanziert.
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